Pfarrkirche in Lengmoos
Die Pfarrkirche in Lengmoos wurde um 1220-25
erbaut und am 13. Juli 1225 durch den Bischof von Trient eingeweiht.
Sie ist dem Gedächtnis der Himmelfahrt Mariens geweiht. Die
Kirche wurde um 1510 vergrössert und gotisch umgebaut. Interessant
ist die Glocke, verziert mit einer schönen Kreuzigungsgruppe
und Heiligendarstellungen sowie Abdrücken zahlreicher tirolischer
Münzen aus jener Zeit. Im 20. Jahrhundert wurden grundlegende
Änderungen vorgenommen.
Pfarrkirche in Unterinn
Die älteste Kirche des Rittnes Sie war war
der heiligen Luzia geweiht, vom ursprünglichen Bau
ist kaum noch etwas erhalten. Die heutige Kirche stammt
in ihrem
Unterbau aus der Zeit um 1400 und wurde um 1500 vergrössert
und erweitert. Im 18. Jahrhundert. wurde sie dann barockisiert
und im späten 19. Jh. neuromanisch umgestaltet. Mit einer
Höhe von 66 m besitzt die Kirche von Unterinn den höchsten
Turm am Ritten.
Pfarrkirche in Lengstein
Zweitälteste Kirche am Ritten. Bereits
1177 stand in Lengstein eine Kirche Von dieser ist jedoch
nichts mehr erhalten. Der jetzige Bau ist aus gotischer Zeit,
um 1400 entstanden. 1876 wurde die Kirche vergrössert und teilweise
stark verändert.
Pfarrkirche Wangen
Um 1175-80 erbaut. Von der ersten Kirche ist
nicht mehr übrig, da sie umgebaut wurde. Die heutige
Kirche weist gotisches Gepräge auf. Kirchenpatron ist der
heilige Petrus.
Nikolauskirche in Mittelberg
Erstmalige Erwähnung 1289. Wurde
um 1400 erweitert und gotisch umgebaut. Der Turm (aus Natursteinmauerwerk)
ist erst im 14. Jahrhundert entstanden. 1744 erhielt sie die
barocke Zwiebelhaube 1976 wurde Kirche und Turm erneuert -
dabei kam das romanische Mauerwerk wieder zum Vorschein und
bei der Restaurierung stiess man dann auf einem umfangreichen
mittelalterlichen Freskenzyklus mit Szenen aus der Leidensgeschichte
des Herrn, die 12 Apostel und dazu etliche Propheten aus dem
alten Bund.
St. Georgs und Jakobs-Kirche Oberbozen
Schöne Wandgemälde aus dem späten 13. Jahrhundert.
(Christus als Richter mit den Evangelistensymbolen und den
12 Aposteln unter Rundbögen).
St.Verena Kirche in Rotwand
Steht auf einer Wallburg (Urzeitsiedlung).
Der Turm wurde um 1400 hinzugefügt die heutige Gestalt geht
auf einem Umbau um 17. Jahrhunderts zurück. Erstmalige Erwähnung
1256.
Kirche in Antlas
wurde in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts
(um 1360) erbaut. Die Kirche hat 2 steingerahmte Spitzbogentüren.
Ihr heutiges Aussehen stammt von 1592. 1995 wurde sie restauriert
und dabei fand man ein frühgotisches Wandgemälde.
Kirche in Oberinn
im 13. Jahrhundert entstanden, jedoch zeigt
die heutige keine so alten Spuren, aber der Turm stammt offenbar
aus jener Zeit und weist romanische Stilelemente auf. Sie ist
dem heiligen Leonhard geweiht, um die Kirche ist eine Leonhardskette
gespannt. Umbau 1868.
St. Peter Kirche in Siffian
wurde 1389 erstmals erwähnt und ist dem heiligen
Petrus geweiht. Der Turm entstand erst im 15. Jahrhundert.
Die heutige Form erhielt sie 1673. Im 2. Weltkrieg wurde sie
aufgrund der Bombenabwürfe schwer beschädigt, was 1953 teilweise
behoben werden konnte. 1974 wurde sie restauriert.
St. Sebastians-Kirche in
Unterinn
befindet sich südlich von Unterinn. Die Entstehung
geht auf ein frommes Gelöbnis zurück: „Als nämlich die im
Jahre 1634 erstmals aufgetretene und dann 1635 neuerdings
ausgebrochene Pestseuche auch 1636 wieder auftrat und zahlreiche
Opfer forderte, gelobten die verschreckten Unterinner, dem
heiligen Pestpatron Sebastian eine Kirche auf dem Weithügel
zu erbauen, wenn er es durch seine Fürsprache bei Gott dahin
bringe, dass die Seuche erlösche und sie auch in Zukunft verschont
bleiben würden. So war es dann auch wirklich: die Seuche erlosch
im Herbst desselben Jahres 1936 und kam auch im folgenden
Jahr nicht wieder - und so machten sich die dankbaren Unterinner,
getreu ihrem Gelöbnis in schwerer Stunde, noch im gleichen
Jahr 1637 auf und begannen mit dem Bau der heute dastehenden
Kirche".
Kirche in Lichtenstern
wurde 1955 beim Diözesanhaus erbaut. Einfacher
saalartiger Bau mir flacher Decke und Balken am Chor. Dachreiter
mit Spitzturm.
Kirche in Maria Saal
erbaut wurde sie im 17. Jahrhundert und1719
vergrössert und in die heutige Form gebracht. Sie ist eine
beliebte Wallfahrtskirche, an den Wänden hängen viele Ex votos
(Gebetserhörungstafeln) Sie ist von den Rittner Bauern dahingehend
ausgelegt worden, dass sie die Muttergottes von Maria Saal
bei Trockenheit und Dürre anrufen.
Heilig Kreuz-Kirche in Kematen
1895 mit einem sehr schlanken Turm (33m) erbaut.
Am 25. Juli 1896 vom Trienter Fürstbischof Eugen Valussi eingeweiht.
Bei der Kirche handelt es sich um ein gotisches Bauwerk -
das Besondere daran ist jedoch, dass es sich um die genaue
Kopie eines altgotisches Kirchleins handelt. Anstatt sich
einen freien Bauplan für sein neues Kirchlein entwerfen zu
lassen, machte sich der Bauherr, Franz von Zallinger-Stillendorf,
auf die Suche nach einem kopierenswerten Original und fand
es in der um 1502 umgebauten St. Walpurgis-Kirche in Göflan
bei Schlanders.
Pfarrkirche in Oberbozen
Die jüngste Rittner Kirche. Erbaut 1989-91,
am 16. Juni 1991 zu Ehren von Pater Rupert Mayer geweiht,
welcher 1945 in München gestorben und 1987 seliggesprochen
wurde.
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